Eine Kooperation der
Klassen 4a und 4b der Grundschule Leutesheim,
sowie der Pünktchen-Klasse,
eine Aussenklasse der Astrid Lindgren Schule Hesselhurst.
Jona
Huber, Enrico Kenngott, Anna Schütterle und Sofie Litterst (von links)
bewiesen beim Musical »Das blaue Y« schauspielerisches
Talent.
Kehl-Leutesheim,
15.07.2008: (pr/mk) Daß das »Y« im Alphabet
doch nicht ganz so unwichtig ist, zeigten Schülerinnen und Schüler
am Dienstagabend bei einem lustigen Musical der Grundschule Leutesheim.
Gemeinsam mit den Schülern der Hesselhurster Außenklasse »Pünktchen«
hatten die Kinder dafür über ein Vierteljahr lang geprobt. Für
das Stück »Das blaue Y« gab es dann auch anhaltenden Applaus.
Und nicht nur das: Rund 250 Eltern, Großeltern und Lehrer spendeten
quasi als Eintrittgeld fast 500 Euro. Damit wollen die beiden vierten Klassen
ihrer Leutesheimer Grundschule zum Abschied einen Flaggenmast mit einer
neu angefertigten Schulfahne spendieren.
Eine
Stunde lang bewiesen rund 50 Schülerinnen und Schüler in der
Leutesheimer Mehrzweckhalle schauspielerisches Talent. Der zweitletzte
Buchstabe im Alphabet, das Ypsilon, gespielt von Loreena Winters, fühlte
sich total unwichtig. Denn: Wer braucht im deutschen Wortschatz schon ein
»Y«? Dieser Buchstabe kommt hier viel zu kurz, so der Tenor.
Daheim hält das »Y« nichts mehr. Und so macht sich der
Buchstabe auf die Reise nach New York. Mit dem Segelboot geht es über
den großen Teich. Doch dort angekommen stellt es fest: Das »Y«
ist in den USA nichts besonderes. Fast in jedem Wort kommt es vor. Daheim
ist es aber was Außergewöhnliches. Und so geht das Ypsilon wieder
zurück nach Hause ins Lexikon, wo es auch eigentlich hin gehört.
Neben
Loreena Winters waren in den weiteren Hauptrollen Nina Mertins als Zauberin
Alrune, Enrico Kenngott als Lucky Lakony, Sofie Litterst als Hilde Bücherfrau,
Anna Schütterle als kleiner Vampir, Jona Huber als kleiner König
sowie Maxim Kramsakov als Raabe zu sehen.
Regie
führte Sabine Auerbach, Lehrerin der Außenklasse »Pünktchen«
aus Hesselhurst. Unterstürzt wurde sie dabei von Verena Gröbel
(Muisk), Beate Grafmüller (Kulissen) und Simone Nimke (Tanz).